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Wir berichten über Durchbrüche in der Verbrauchertechnologie, Fortschritte in der Digitalisierung, veröffentlichen Guidelines für Start-ups und ganz viel mehr.

Deutscher Startup Monitor 2022

Der Deutsche Startup Monitor (DSM) bietet einen grundlegenden Einblick in die Welt der Gründer:innen von Startups. Vor kurzem wurde der DSM 2022 veröffentlicht, wir bei Diggitize bieten euch die Insights zum Startup-Ökosystem in Deutschland:

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Deutscher Startup Monitor - Logo
Der Deutsche Startup Monitor

Der Einfluss von Startup-Unternehmen auf Wirtschaft und Gesellschaft nimmt seit Jahren immer weiter zu. Vor allem im Digital-Bereich gelingt es immer mehr Startups, sich mit innovativen Geschäftsmodellen von den etablierten Unternehmen abzuheben:

„Startups sind nicht nur eine treibende Kraft für die Innovationsfähigkeit Deutschlands, sondern schaffen auch immer mehr neue Arbeitsplätze. Umso wichtiger ist es, dass sich die Politik mit aller Kraft dafür einsetzt, Unternehmertum gezielt zu stärken und die Rahmenbedingungen für Startups auch hierzulande noch gründerfreundlicher zu gestalten.“

-Florian Nöll, Head of Corporate Development & Innovation bei PwC Deutschland

Doch was genau macht Startups aus und wo liegen weitere Potenziale?

Einen grundlegenden Einblick in die Welt der Gründer:innen von Startups, bietet der Deutsche Startup Monitor (DSM). Herausgegeben vom Bundesverband Deutscher Startups und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Deutschland, befasst sich die Studie mit Entwicklungen innerhalb der deutschen Startup-Szene. Vor kurzem wurde der DSM 2022 veröffentlicht:

MVP-Entwicklung mit AI bei diggi.tize
MVP-Entwicklung mithilfe von AI bei diggi.tize
Branchen- und Geschäftsmodelle: Digitale Geschäftsmodelle machen den Unterschied

Wie bereits 2021, wird die Branchenverteilung der deutschen Startup-Szene auch 2022 von der Informations- und Kommunikationstechnologie dominiert (29,7%).

Gerade digitale Geschäftsmodelle sind am beliebtesten – so ordnen sich zwei Drittel der Startups einem digitalen Geschäftsmodell zu, wobei das Angebot an Software as a Service (SaaS) zum Vorjahr zugenommen hat (2021: 26,5%; 2022: 28,7%).

Auch diggi.tize setzt ausschließlich auf digitale Geschäftsmodelle – sowohl als Unternehmen selbst, als auch bei der MVP-Entwicklung für Kunden. Digitalisierung und Automatisierung haben heutzutage eine große Bedeutung und sie sollten richtig eingesetzt werden, um die Nutzer von einem digitalen zu einem persönlichen Engagement hinzuführen.

Zukunftstechnologien: Künstliche Technologien und Industrie 4.0 gewinnen an Bedeutung

Die meisten Startups profitieren von digitalen Geschäftsmodellen. Somit treiben Startups auch die Etablierung digitaler Innovationen voran: So gewinnt künstliche Intelligenz mit 45,1% für die Startups im Rahmen des Geschäftsmodells, an höherer Bedeutung verglichen mit 2021, gefolgt von den Bereichen Industrie 4.0 (32,5%) und IoT (31,0%), sowie dem Metaverse (12,2%).

Das große Potential von KI hat auch die EU-Kommission erkannt: Im April 2021 wurde ein erster Entwurf einer EU-Verordnung zur Künstlichen Intelligenz (KI-Gesetz) vorgestellt, der aktuell (Stand: Oktober 2022) noch diskutiert wird. Mit der Verordnung sollen „die Sicherheit und die Grundrechte von Menschen und Unternehmen gewährleistet werden und gleichzeitig Investitionen und Innovation in allen EU-Ländern gefördert werden“.

Auch bei diggi.tize spielen Zukunftstechnologien wichtige Rollen in der MVP-Entwicklung – so haben wir bereits erfolgreich mehrere MVPs entwickelt, deren Funktionen auf KI basieren oder KI beinhalten. Nichtsdestotrotz sehen wir KI nicht als grundlegende Lösung für „alles“, sondern als Möglichkeit, Prozessoptimierung mittels Automatisierung zu vereinfachen. Je nachdem, welches Geschäftsmodell und Product-Market-Fit angestrebt werden sollen, kann auch eine sinnvolle Anwendung anderer Technologien zum gewünschten Ziel führen.

Arbeitsort: Deutsche Startups setzen vermehrt auf Homeoffice
Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020, mussten viele Unternehmen auf flexiblere Arbeitsmodelle ausweichen. Da bereits zuvor viele Startups digitale Prozesse in ihrer Arbeitskultur beinhalten, wurden sie dieser Herausforderung gut gerecht: So arbeiten 2022, 42,9% der befragten Unternehmen von Zuhause aus, während es 2018 nur 26,6% waren. Trotz der Lockerung von Coronamaßnahmen, arbeiten 2022 mit 44,5%, weniger Unternehmen vom betrieblichen Arbeitsplatz aus als noch 2018 (57,6%).

„diggi.tize wurde im Oktober 2020, während der Hochphase der Coronapandemie gegründet. Somit kennen wir es gar nicht anders und haben während der Anfangszeit ausschließlich vom Homeoffice aus gearbeitet. Auch heute haben wir Mitarbeiter, die noch nie vor Ort gearbeitet haben.

Auch wenn es inzwischen wieder möglich ist, auch von unserem Büro aus zu arbeiten, setzen wir weiterhin auf „New Work“, so dass jeder Mitarbeiter selbst entscheiden kann, von wo er arbeiten möchte. Hiermit fördern wir eine bessere Work-Life-Balance und Arbeitsmotivation.“

-Philipp Röhm, CEO, diggi.tize

We are hiring
Hiring: Vielen Startups mangelt es an Fachkräften
Kunden und Auftraggeber: B2B-Sektor ermöglicht die meisten Aufträge

Wie bereits 2021, zählen Startups den Vertrieb und die Kundengewinnung (65,8%), die Produktentwicklung (44,8%) und die Kapitalbeschaffung (39,7%) zu den größten Herausforderungen. Auch die Personalplanung- und Rekrutierung nimmt mit 34,5% deutlich zu im Vergleich zum Vorjahr (26,6%). Somit zeigt sich: Es fehlen Fachkräfte.

Auch bei diggi.tize stellt uns die Personalplanung- und Rekrutierung vor eine Herausforderung, weshalb wir vor allem auf Quereinsteiger setzen. So haben viele unserer Mitarbeiter in ganz anderen Branchen gearbeitet, bevor sie zur Digitalbranche kamen.

Außerdem ist die Vertriebskundengewinnung von großer Bedeutung, da wir meistens kurze Projektzyklen haben und somit darauf achten müssen, einen guten Vertrieb zu haben um die Pipeline vollzuhalten.

Fazit

Die Entwicklung der deutschen Startup-Szene ist in vollem Gange. Technische Innovationen sind für die meisten Startups von großer Bedeutung und beeinflussen Arbeitsweisen und Kundenaufträge stark, wovon auch etablierte Unternehmen profitieren. Wie sich diese Entwicklungen weiterhin halten oder verändern werden, wird sich in den nächsten Studien des DSM zeigen.

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