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In 4 Schritten zum perfekten MVP

Ihr habt eine Idee und wollt damit so schnell wie möglich auf den Markt? Dann ist ein Minimum Viable Product, abgekürzt MVP, genau das Richtige für euch! Eine agile MVP-Entwicklung liefert euch alle nötigen Daten und Ergebnisse für einen erfolgreichen Product-Market-Fit. Wir zeigen euch, wie ihr in 4 Schritten zum MVP kommt:

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Schritt 1: Verstehen

Die Grundidee des Produktes Nach der Wettbewerbsanalyse, müsst ihr euch intensiv mit den Bedürfnissen der Zielgruppe auseinandergesetzt werden. Die Ermittlung von User Personas und User Journeys und Conversion Funnels sind erste Voraussetzungen für die Zielgruppenanalyse: Sie ermöglicht euch wertvolle Insights in die Bedürfnisse eurer Zielgruppe und ihr könnt abwägen, inwiefern diese die weitere Entwicklung eures Produktes beeinflussen können. Allgemein gilt: Die richtige Zielgruppe ist ausschlaggebend dafür, wie die weitere Entwicklung eures MVPs verlaufen wird.

Schritt 2: Entwickeln

Jetzt muss der Grundstein gelegt werden: Das Produkt wird entwickelt, mit dem Ziel, schnellstmöglich auf den Markt gebracht zu werden. Mithilfe agiler Prozesse, die in kleine Iterationen eingeteilt werden, könnt ihr innerhalb eines kurzen Zeitraums entwickeln und testen. Dadurch gelingt es euch, das Feedback eurer Nutzer fortlaufend in eure Arbeit zu integrieren.

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, den Prototyp eures MVP zu entwickeln, zum Beispiel:

  • User Testing: Echte Nutzer testen die Prototypen auf ihre Bedienbarkeit, wodurch Nutzerzufriedenheit und Probleme der Usability ermittelt werden. Die Auswertung ermöglicht eine Erfassung quantitativer und qualitativer Daten über die Produkt-Usability.
  • Click Dummy: Ein interaktiver Prototyp eures Produktes. Der Nutzer bedient den Click Dummy so, also würde er die Anwendung tatsächlich nutzen und erhält so sehr früh einen Eindruck des möglichen Endprodukts. Er eignet sich vor allem dafür, um frühzeitig Fehler in der Navigation oder Seitenstruktur des Produktes zu erkennen und zu beheben.

Grundlegend ist bei der Entwicklung zu beachten: Die Kunst bei einem MVP ist es, das Produkt so minimal und zugleich gebrauchstauglich wie möglich zu gestalten. Denn je einfacher und attraktiver es gestaltet ist, desto eher spricht es die Zielgruppe von Anfang an!  

Schritt 3: Testen

Aus der Entwicklung heraus, werden nun geeignete Funktionen entworfen und konsistente Benutzertests verwendet. Je nachdem, um welches Produkt es sich bei eurem MVP handelt, gibt es verschiedene Testmöglichkeiten, zum Beispiel: Landing-Pages, Kundeninterviews, A/B-Tests etc.  

Testet ausführlich und analysiert auf dieser Basis, welche Funktionen für den Start priorisiert werden sollen. Dies kann durch Anwendung der MoSCoW-Methode vereinfacht werden: 

  • -Must Have (Mo): Die Mindestanforderungen an die Funktionen. Sie bilden die das Fundament eures MVP. Ohne sie kann es nicht existieren. Beispiel: Eine Notiz-App muss die Funktion haben, Notizen erstellen und speichern zu können. 

    -Should Have (S): Wichtige Funktionen, die dem MVP zwar viel Mehrwert geben, ohne die es jedoch trotzdem testfähig ist. Diese Funktionen sollten in der späteren Entwicklungsphase berücksichtigt werden. Beispiel: Die verfassten Notizen können über einen Share-Button auf anderen Plattformen geteilt werden.  

    -Could Have (Co): Funktionen, die “Nice-to-have” sind. Sie sind jedoch nicht am allerwichtigsten und es ist ungewiss, ob sie dem MVP wirklich einen Mehrwert verschaffen. Beispiel: Personalisierte Schriften und Farben, mit welchen die Notizen verfasst werden können.  

    -Won’t have (W): Funktionen, die auf keine Art und Weise zum Ziel beitragen. Beispiel: Anlegung eines Nutzerkontos, um die App nutzen zu können.  

Das Ziel ist es ein schnelles Feedback zu bekommen um weitere Schritte in der Entwicklung vorzubereiten, wichtig ist es den flexiblen und agilen Ansatz der MVP Methode zu behalten.

Schritt 4: Validieren

Nun geht es ans Eingemachte: Nachdem euer MVP seine Entwicklungs- und Testphase durchlaufen hat, stellt sich die Frage: Ist euer MVP sattelfest?  

Dies könnt ihr beispielsweise durch UX-Testing herausfinden. Hierbei ist die Ausgangsfrage: Wie biete ich das Produkt an? Über welche Kanäle vertreibe ich es? In dazugehörigen Nutzerstudien kommt ihr in den direkten Dialog mit eurer Zielgruppe und findet heraus, ob das Produkt definierte Probleme wirklich löst.  

Anhand einer Produkt-Roadmap könnt ihr zudem festlegen: Wo soll das Produkt hingehen? Was soll in einem bestimmten Zeitraum, mit dem Produkt noch erreicht werden? 

Diggi.Why?

Wir von diggi.tize sind Experten im Bereich MVP. Von der Zielgruppenfindung über Entwicklung, Usertesting bis hin zur Validation – wir begleiten euch von Anfang an. Neugierig geworden? Hier geht’s zum Gespräch mit unseren MVP-Experten: 

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Minimum Viable Product steht für die kleinste funktionsfähige und erfolgstaugliche Version eines Produkts. Ein MVP ist gleichzeitig als effektive Methode zu verstehen, ein Produkt so früh wie möglich live zu testen und zu prüfen, ob Kunden es wirklich wollen.

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